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Schülerbeitrag: Social Media - gefährlich, hilfreich, baldverboten?

vor 10 Minuten
10 Min. Lesezeit

Von Lukas McCarth


Sollte für Jugendliche in Deutschland ein Social Media Verbot herrschen? Das ist eine Frage,

über die aktuell noch viel debattiert wird. Im folgenden Text klären wir nach einer schnellen

Definition von Sozialen Netzwerken die Bedeutung von Smartphones und Social Media im

Alltag, zeigen euch Chancen und Gefahren von Social Media, vergleichen kurz die Argumente,

gehen auf aktuelle politische Diskussionen zu dem Thema ein und am Ende gibt es noch eine

kurze Zusammenfassung von dem Artikel.


Erklären wir zuerst doch noch einmal schnell, was man unter Social Media versteht. Soziale

Medien sind Online-Plattformen, auf denen man sich mit anderen Menschen von überall her

austauschen kann. Es gibt sie für alle Themenbereiche, die man sich vorstellen kann. Nutzer

haben die Möglichkeit, selbst Profile zu erstellen und so Inhalte über sich hochzuladen. Social

Media bietet also die Möglichkeit, sich mit Menschen zu verbinden.


Kommen wir erstmal dazu, wie bedeutend Smartphones und Social Media im Alltag von

Jugendlichen sind. Die fünf meistgenutzten Social Media Plattformen von 12 bis 19 Jährigen

Kindern sind (laut der JIM Studie 2025) WhatsApp, Instagram, Snapchat, TikTok und

YouTube. Zudem betrug die durchschnittliche Handy-Zeit pro Tag 2 Stunden und 46

Minuten bei Jugendlichen zwischen 12 und 13 Jahren, so die JIM Studie. Bei Jugendlichen

zwischen 18 und 19 Jahren (also technisch gesehen schon Erwachsenen) liegt die tägliche

Handy-Zeit bei durchschnittlich 4 Stunden und 38 Minuten. Daran kann man erkennen, dass

die Handy-Zeit bei jungen Erwachsenen deutlich höher ist als bei den 12 und 13 jährigen. Das

könnte unter anderem daran liegen, dass bei den 12 und 13 jährigen die Eltern noch viel

Einfluss auf die Handy-Zeit haben. Insgesamt liegt die Handy-Zeit von Jugendlichen zwischen

12 und 19 Jahren bei 3 Stunden und 51 Minuten.


Auch Recherchieren auf Social Media ist bei Jugendlichen sehr beliebt. 68% der Jugendlichen

zwischen 12 und 19 nutzen laut JIM Studie, Google und/oder andere Suchmaschinen um zu

recherchieren. Bereits 39% der Jugendlichen nutzen auch oftmals Chat-GPT, um an

Informationen zu gelangen. 31% der befragten Jugendlichen nutzen auch oft YouTube als

Informationsquelle. Nur 30% der Jugendlichen nutzen noch bestimmte Websites für

Informationen. TikTok wird schon von 26% der Jugendlichen genutzt, um an Informationen

und Nachrichten zu gelangen. Knapp dahinter liegt Instagram, wo 25% der Jugendlichen es als

Informationsquelle nutzen. Zwischen 12 und 15 Jahren folgen etwa 25% Influencern, um über

aktuelle Tagesthemen unterrichtet zu werden. Zwischen 16 und 19 steigt das ganze auf 48 %,

also schon fast die Hälfte.


An diesen Daten kann man erkennen, wie wichtig Smartphones und Social Media für

Jugendliche im Alltag sind. Und doch gibt es viele Jugendliche, die sich gerne etwas weniger

mit ihrem Handy beschäftigen. 67% der Jugendlichen genießen es, wenn sie mal etwas mehr

Zeit ohne ihr Handy verbringen und 60% schalten es für die Nacht aus oder in den

Flugmodus. Allerdings geben auch 29% der Befragten an, dass sie morgens oft müde sind, weil

sie nachts zu viel Zeit am Handy verbringen. Aber 36% der Jugendlichen schalten ihr Handy

auch öfters bewusst aus, um etwas Zeit für sich zu haben.

Diese Ergebnisse dieser JIM Studie zeigen vieles. Sie zeigen, dass Handys und Social Media aus

dem Alltag Jugendlicher nicht mehr wegzudenken sind, zeigen aber auch, dass viele

Jugendliche versuchen, etwas mehr Zeit für sich zu finden.


Fahren wir nun mit den Chancen von Social Media fort. Eine große Chance, die viele in Social

Media sehen, ist, dass man sich gut mit Menschen vernetzen kann. Man findet Menschen mit

ähnlichen Interessen viel leichter über Social Media als im echten Leben. Auch Distanzen

spielen in Beziehungen über Social Media keine Rolle, was viele ebenfalls als vorteilhaft

betrachten. Zudem kann man über Social Media in Kontakt mit Vorbildern und Personen des

öffentlichen Lebens treten. Auch das beeinflusst viele User oft positiv.

Noch ein Aspekt, den viele gut finden, ist, dass Social Media die Kreativität fördert. Kinder

und Jugendliche können sich bildlich und schriftlich ausdrücken und so viele neue Interessen

und Hobbys entdecken. Zudem trainieren diese kreativen Beschäftigungen das Gehirn, vor

allem bei jüngeren Menschen das Gehirn. So werden den Kindern aber auch kreative Inhalte

von anderen angezeigt und davon erhalten die Kinder nochmal viele coole Tipps und Ideen.

Viele Kinder und Jugendliche erhalten auch viel Motivation für Dinge im echten Leben von

Social Media.


Eine weitere Chance, die viele in Social Media sehen, ist, dass sich so viele Jugendliche

Nachrichten aus der Welt beschaffen. So sind viel mehr Kinder und Jugendliche auf dem

neuesten Stand der Neuigkeiten als vorher. Bei vielen weckt Social Media auch das Interesse an

politischen Themen und Debatten.

Viele Leute sind auch davon überzeugt, dass Social Media bei jungen Leuten zur

Identitätsbildung und beim Ausleben ihres Charakters hilft. Durch das Ausprobieren,

Versuchen und Entdecken, aber auch durch das Lernen, Erfahren und Weiterbilden erkennen

die Kinder und Jugendlichen viel mehr von dem, was sie können und wer sie sind.

Zum Schluss gibt es auch noch den Vorteil, dass sich durch Social Media viele Möglichkeiten

für junge Menschen bieten, um sich sozial zu engagieren. Beispielsweise können Jugendliche

über Social Media an Initiativen teilnehmen und sich so für Themen, die ihnen wichtig sind,

einsetzen. Zudem können sich Kinder und Jugendliche online auch zu echten Aktionen wie

beispielsweise Demonstrationen verabreden. Auch an Spendenaktionen oder Petitionen

können Jugendliche über Social Media Plattformen viel leichter teilnehmen.

Abschließend kann man sagen, dass Social Media Plattformen viele und vor allem auch

vielseitige Vorteile haben. Viele Leute glauben auch aufgrund dieser Vorteile, dass Social Media

sehr hilfreich sein kann.


Nun stellt sich natürlich die Frage, ob die Vorteile die Nachteile überwiegen. Ein großes Risiko

von Sozialen Netzwerken besteht in der Angst, Jugendlicher etwas zu verpassen. Jugendliche

wollen alle neuen Posts ihrer Freunde und Bekannten mitbekommen und haben oft richtige

Angst neue Nachrichten oder Events zu verpassen. Eine Umfrage der DAK-Studie zeigt, dass

bereits 2018 85% der Kinder und Jugendlichen zwischen 12 und 17 Jahren über 3 Stunden pro

Tag auf Social Media verbringen. Eine ebenso erschreckende Erkenntnis ist, dass sowohl die

täglichen Stunden als auch die Nutzerzahlen von Social Media weiter ansteigen. Aus diesem

Grund sind viele Leute der Meinung, dass die anhaltenden Warnungen vor Social Media

berechtigt sind und dass etwas gegen diese Zahlen unternommen werden muss.


Ein weiteres großes Risiko geht vom Cybermobbing aus. Eine Studie aus 2021 zeigt, dass 41%

der Online User schon mal schikaniert wurden und bei 75% der Befragten fand dies auf Social

Media statt. Das größte und häufigste Problem bei den Opfern war Cybermobbing. Das BSI

(Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik) sagt: „Soziale Netzwerke haben

Mobbing eine neue öffentliche Qualität verschafft.“, dies könne vor allem für Kinder und

Jugendliche ein Problem sein, so das BSI. Laut der Initiative „Enough is Enough“ haben 9 von

10 Jugendlichen in den Sozialen Medien schon einmal Cyber Mobbing mitbekommen. Jeder

dritte davon soll schon einmal Opfer gewesen sein. Auch Identitätsdiebstahl ist hier ein

Problem. Der große und extrem wichtige Unterschied ist hierbei, dass man vor analogem

Mobbing fliehen kann. Zuhause oder außerhalb der Schule kann man dem entkommen.

Cybermobbing kann immer und überall stattfinden. Der einzige Ausweg ist das Handy

auszuschalten, doch viele Opfer fühlen sich damit nicht wohl, da sie wissen wollen, was über

sie online alles gesagt wird.


Eine andere Gefahr bei der Nutzung von Social Media sind Fake News. Fake News sind falsche

Informationen, die über das Internet verbreitet werden. Viele Fake News werden heutzutage,

laut der Vodafone-Stiftung, über Social Media Plattformen wie WhatsApp, Facebook und

YouTube verbreitet. Da gerade diese Social Media Plattformen viel von jüngeren Nutzern

genutzt werden, ist dies ein sehr großes Problem. Außerdem kommt eine aktuelle Studie zu

dem Schluss, dass Fake News das Vertrauen in die Politik und die klassischen Medien

beschädigen können. Daher neigen manche Social Media Nutzer dazu, sich nicht mehr

ausgewogen zu informieren. Diese Nutzer informieren sich dann oft nur über Soziale Medien ,

doch da diese über Algorithmen laufen, kriegen die Nutzer nur das angezeigt, was sie auch

sehen wollen. So wird nur ihre bereits bestehende Meinung bestärkt, andere Perspektiven

bekommen die Personen gar nicht zu sehen und so sind ihre Informationen nicht vollständig.

Noch ein Risiko der Sozialen Medien sind Challenges. Das sind bestimmte Aufgaben, die man

macht und bei denen man sich filmt. Sie kommen in den Sozialen Medien vor und manche von

ihnen werden zu einem sehr populären Trend. Beliebt sind Challenges vor allem bei

Jugendlichen. Grundsätzlich sind Challenges nichts Schlimmes und können auch für Gutes

eingesetzt werden. Ein Beispiel dafür ist die „Ice Bucket Challenge“, bei der sich viele Leute

und sogar Autoritätspersonen eiskaltes Wasser über den Kopf gekippt haben, um auf die

Krankheit ALS aufmerksam zu machen. Allerdings gibt es auch die Kehrseite der Challenges.

Beispiele dafür sind die Tide Pod- und die Blackout-Challenge. Bei der Tide Pod Challenge

ging es darum, Waschmittel Kapseln zu zerbeißen. Dies verursachte bei vielen Jugendlichen

massive Gesundheitsschäden. Die Blackout-Challenge war eine Challenge, bei der man andere

würgte, bis diese in Ohnmacht fielen. Diese Challenge führte traurigerweise zu mehreren

Todesopfern.


Auch andere Online-Challenges verursachten bereits Tode, weshalb Challenges als sehr negativ

und gefährlich gelten. Gruppenzwang ist ein häufiger Bewegungsgrund, um bei Challenges

mitzumachen und vielen fällt es schwer, zu mehreren Freunden „Nein“ zu sagen, obwohl es das

Richtige ist.


Auch Datenklau ist ein großes Problem in sozialen Netzwerken. 2021 gelangten beispielsweise

die Daten von über 530 Millionen Facebook Usern in die Öffentlichkeit. Auch die Daten von

rund einer halben Milliarde LinkedIn Nutzern wurden von Hackern zum Verkauf angeboten.

Auch unbefugte Aktivitäten auf Social Media Accounts werden oft gemeldet. Das große

Problem dabei ist, dass wenn Hacker an Daten wie E-Mail Adressen oder Telephon Nummern

gelangen, drohen Phishing (die Beschaffung persönlicher Daten wie Kontonummern etc.) und

Identitätsdiebstahl.


Eine andere Gefahr von Social Media Plattformen besteht im Cyberstalking. Oft legen sich

Cyber-Stalker falsch Profile an, um ihre Opfer zu beobachten, zu verleumden und zu

belästigen und dabei anonym zu bleiben. Häufig stehlen sie ihren Opfern die Identität. Am

gefährlichsten sind dabei Straftäter, die sich vor allem jüngere Opfer aufgrund ihrer

Unerfahrenheit aussuchen. Dabei nutzen die Stalker oft auch Gaming Apps, da dort vor allem

Minderjährige aktiv sind. Schlimmstenfalls versuchen sie, ihre Opfer sogar zu einem realen

Treffen zu überreden. Daher sollte man möglichst keine privaten Daten von sich preisgeben

und die Personen, mit denen man zusammen online unterwegs ist, auch wirklich kennen.

Eines der wahrscheinlich bekanntesten Probleme an Social Media ist die Sucht. Wie bereits

oben im Artikel erwähnt hat die DAK-Studie erschreckende Zahlen zur Social Media Zeit von

Jugendlichen. Eine weitere Studie im Auftrag der DAK belegte, dass von 1001 befragten

Jungen und Mädchen 100 handysüchtig sind. Das ist so gut wie jeder zehnte Jugendliche.

Anzeichen der Handysucht waren Unruhe oder Gereiztheit, sobald die Jugendlichen keinen

Zugriff mehr auf ihr Handy mehr hatten. Häufige Folgen der Handysucht sind Streit mit den

Eltern, wenig Schlaf und mangelndes Interesse an Hobbys.


Ein weiterer Effekt, der häufig von Social Media verursacht wird, ist die Unzufriedenheit mit

einem selbst. Gerade jüngere Menschen eifern auf Social Media oft Vorbildern oder berühmten

Personen nach. Dabei vergessen sie jedoch häufig, dass auf Social Media nicht die Realität

gezeigt wird, sondern nur das, was auch preisgegeben werden soll. Aber dieser direkte Vergleich

mit anderen kann zu Frustration oder Unzufriedenheit mit dem eigenen Körper oder sogar

dem eigenen Leben führen. Dann kann es sogar so weit kommen, dass Jugendliche

Essstörungen bekommen, weil sie denken, sie wären zu dick und wollen dann lieber aussehen

wie die Promis auf Social Media.


Kommen wir nun zu unserem letzten wichtigen Nachteil an dem Gebrauch von Social Media.

Viele nutzen Social Media und ihre Handys als Flucht aus der realen Welt. So wollen sie ihre

Probleme vergessen. Manchmal kann dies für eine Weile hilfreich sein, doch viele übertreiben

es und vergessen ihre eigentlichen Probleme und dadurch schaden sich viele weitere Probleme.

Eines davon wäre beispielsweise der Verlust oder die Vernachlässigung von Kontakten in der

realen Welt. Viele Kinder und Jugendliche verbringen so viel Zeit in den Sozialen Medien, dass

sie genau so viele oder sogar mehr Freunde und Bekannte online als in der echten Welt haben.

Durch die lange Zeit auf Social Media verliert man Freunde nämlich schneller als viele es

erwarten.


Da wir die wichtigsten Argumente nun aufgelistet haben kommen wir jetzt zur Abwägung der

Argumente. Es gibt sowohl Vor- als auch Nachteile an Social Media. Viele Leute sind kritisch

zu den sozialen Medien gestellt, da die Nachteile für sie die Vorteile überwiegen. Andere

denken, dass die Risiken schwächer sind als die Vorteile, die Social Media mit sich bringt.

Grundsätzlich kann also nach neutraler Abwägung der Argumente seine eigene Meinung über

Social Media bilden und sich selbst aussuchen, wie er oder sie mit Social Media weitermachen

will. Experten aber denken, dass klare Altersbegrenzungen und deutlich strengere

Schutzmechanismen für Kinder und Jugendliche auf Social Media gelten sollten. Zudem

fordern sie eine strikte Begleitung Jugendlicher durch Eltern und Schule. So wollen sie

erreichen, dass Jugendliche vorsichtiger in sozialen Netzwerken unterwegs sind.


Da nun jeder seine eigene Meinung zu Social Media hat, fahren wir mit politischen

Diskussionen zu Social Media fort. Beginnen wir nun damit, ob eine Altersgrenze für Social

Media festgelegt werden sollte. Die Bundesbildungsministerin Karin Prien von der CDU

startete die Debatte um eine Altersbegrenzung für Social Media. Sie sagte dazu folgendes:

„kann bei 14 oder 16 liegen, darüber werden wir sprechen müssen.“ Im Gespräch mit ARD

Reportern meinten viele Jugendliche, eine Altersbeschränkung von 16 Jahren sei vollkommen

überzogen. Eine Altersbegrenzung von 14 Jahren dagegen hielten einige schon für akzeptabel.

Andere sagten allerdings, eine Altersbeschränkung ist unnötig, da man sich heute über Social

Media über Themen und Nachrichten aus aller Welt informiert. Die Meinungen über

Altersgrenzen für Social Media sind also bei den Jugendlichen zwiegespalten.

Kommen wir nun zu der momentanen Lage in Australien, da dort bereits eine

Altersbegrenzung für Social Media eingeführt wurde. Vergangenes Jahr hat die Regierung

Australiens beschlossen, dass Social Media für unter 16 jährige nicht mehr zugänglich sein soll.

Betreiber von Social Media Plattformen wurden in Australien dazu verpflichtet,

Altersverifikationssysteme einzuführen. wird das nicht getan, so drohen den Unternehmen

Bußgelder in Höhe von bis zu 31 Millionen Euro. Bundesbildungsministerin Karin Penn sagt:

„Wir haben eine Situation, dass Kinder, aber auch Jugendliche in einem Ausmaß

Bildschirmzeit haben, die gesundheitsschädlich sind, die Suchtverhalten hervorrufen.“ Kann es

also sein, dass die Regierung mit Maßnahmen für Soziale Netzwerke im Gegensatz zu

Australien zu lange gewartet hat?


Deutschland hingegen ist noch weit von einer Social Media Altersgrenze entfernt.

Bundesministerin Prien warnt davor, dass Jugendliche auf Social Media Extremismus und

Gewaltvideos ausgeliefert sind. Sie ist für ein wirksames Altersverifikationssystem, welches in

Deutschland noch nicht existiert. Aus diesem Grund soll in Deutschland bis zur Sommerpause

eine Kommission Empfehlungen für einen Jugendmedienschutz ausarbeiten. Dies steht unter

anderem auch in dem Koalitionsvertrag der CDU/CSU und der SPD.

Aktuell gibt es aber auch viele Kritiker der festen Social Media Altersgrenzen. Einer von ihnen

ist der Ministerpräsident Markus Söder von der CSU. Er ist selbst ein aktiver Social Media

Nutzer und nennt Altersbegrenzungen „totalen Quatsch“ und „realitätsfremd“. Der

CSU-Chef fordert statt einer Altersbegrenzung mehr Medienkompetenzen und

Eigenverantwortung bei Jugendlichen. Auch der Präsident des Deutschen Lehrerverbands

Stefan Düll stellt sich gegen eine Altersgrenze für Social Media. Er betont die positiven Seiten

und Vorteile von Social Media insbesondere für Kinder und Jugendliche.


Abschließend gibt es nun noch eine kleine Zusammenfassung. Man kann sagen, dass die

Handy- und Social Media Zeit von Kindern und Jugendlichen durchschnittlich deutlich zu

hoch ist. Allerdings hat Social Media auch viele Vorteile, positive Seiten und Nutzen für die

junge Bevölkerung, aber es gibt auch viele Nachteile, Gefahren und negative Aspekte von

Social Media. Auch die Politik sieht diese Nachteile in Social Media und unternimmt bereits

erste Schritte für eine Altersbegrenzung. Im Endeffekt kann jeder selbst entscheiden, wie er

oder sie mit Social Media umgeht, doch sollte man beachten, dass viele Experten eine

Begleitung in Sozialen Medien für ausgesprochen gut halten. Obwohl für viele die Nachteile

die Vorteile überwiegen, kann Social Media sehr gut und hilfreich sein, wenn man sich richtig

verhält und sich selbst Grenzen setzt.

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